Werner Neff

Seaground Car Event

Seit 2016 gibt es im Seepark Zülpich das Seaground Car Event, ein Treffen für die Tuning Car Szene,  am Sa. 19. Sept. 2026 veranstaltet von „Forty-Four-Car-Culture“. Der gleiche Veranstalter hatte bereits im Juni die Seepark Classics, die wir in den vergangenen Jahren unter anderen Voraussetzungen begleitet hatten, durchgeführt. Für die Tuning-Szene wird allerdings mehr Platz benötigt, sodaß jetzt der komplette untere Teil des Geländes freigegeben wurde incl. der Wiese zwischen den beiden geteerten Zufahrtswegen, die auch wir bis letztes Jahr benutzen durften. 

Wie bereits im Frühjahr bekannt gegeben, sind wir bei den Seepark Classics 2026 nicht auf den Zug aufgesprungen, weil der neue Veranstalter eine ungesund hohe Teilnehmergebühr verlangte, die nicht unserem Status entsprach und somit nicht akzeptiert werden konnte. 

Das Tuning Event ist auch dieses Jahr mit 300 Fahrzeugen gut gelaufen, ein sichtbares Begleitprogramm hat nicht stattgefunden, man verwies auf die Seepark „Attraktionen“. Auch ein paar themenbezogene Stände und Imbißstände waren vor Ort. 

Bei den Fahrzeugbesitzern wurde man wieder an die eigene Jugend erinnert, denn die Leute sind rund 20 bis 30 Jahre jünger als unsere Teilnehmer. Und warum dieser Bericht ? Wer hat damals nicht mit eigenen Tuning Vorstellungen (Capri, Escort, Kadett, GT, Manta, NSU, Käfer, BMW-Modelle usw.) experimentiert ?

Bis auf eine Handvoll sportlicher US-Fabrikaten bedient man sich an Euro/Japan Modellen, die szenemäßig verpflichtend tiefer gelegt sind und auf dem Rasen ruhen. Mit den passenden exclusiven Rad-Reifen Kombinationen ist das Show-Car fertig. Einige investieren noch in edlere und effektivere Motorteile und Folien für innen und außen – die günstigere Alternative zu einer teuren Lackierung. 

Auch dieses Treffen findet nur einen Tag statt, hier mit der Vorschrift die Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen bis 15 Uhr ruhen zu lassen wenn sie geparkt sind. Erst dann ist eine Heimfahrt möglich !?   

 

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US-Car & Bike-Show Grefrath

Dieser Bericht war eigendlich nicht vorgesehen. Dennoch kommen wir nicht umhin einige Bilder festzuhalten, weil wieder außergewöhnliche US-Modelle auch aus den benachbarten Niederlanden angereist sind. Nachdem der langjährige Veranstalter Günter Zaluskowski vor 2 Jahren in den Ruhestand gewechselt ist, war zu befürchten, daß es nicht so weitergeht wie bisher. Die Skepsis war jedoch nicht angebracht denn das gesamte Gelände hat sich zumindest am zweiten Tag – Sonntag – wieder gut gefüllt. Auch die Verkaufsstände waren wieder dabei und nicht zu vergessen die fantastische Airbrush Show mit internationalen Künstlern in der Eissporthalle.

Mit verantwortlich für die Car-Show ist der ehem. Redakteur Thomas Frankenstein (ex-Chrom&Flammen, ex-Americar.de)  jetzt Veranstalter für DrivestyleEvents bei der Begutachtung der Fahrzeuge.

Hier einige Custom Cars aus dem Nachbarstaat

Das ist Jos van Katwijk, bekannter Händler bei „Bares für Rares“ nebst Renate (C.C.-Team). Er brachte sein (Streetrod) 40er Dodge Business Coupe mit.

 

Und ein Wiedersehen mit jahrelangen Wegbegleitern aus der US-Car Szene von links nach rechts:   Thomas Frankenstein, Werner (ehem. Gasoliners American Car Nationals Köln), Darius Klapp (ehem. Street-Magazine u. Street Mag Shows), Hugo Vervliet (jahrzehntelange US u. Custom Car Inter-Nationals und Shows in B, NL, F, D) 

So wie hier trifft man sich nur in Grefrath – Come-Together right now

Thomas berichtete u.a. von den immensen Begleitkosten einer Veranstaltung wie hier in Grefrath. Z.B. schlagen die unverschämten fünfstelligen GEMA-Gebühren zu Buche, obwohl hier nur sporadische Begleitmusik gespielt wird. Zusätzlich muß jetzt für die Zuschauer ein befestigter Parkplatz gefunden werden. Der Grund: Brandgefahr durch heiße Katalysatoren auf Wiesen und Feldern. Da der Platz hier ca. eine halbe Stunde entfernt liegt braucht man fürs Wochenende einen gemieteten paar tausend Euro teuren Shuttle Bus. Das Thema Kosten haben wir schon einmal hier unter „Access/Teilnehmer/Kosten & Risiko“ aufgegriffen.  

Hoffen wir, daß die Macher von Grefrath trotz aller Widrigkeiten nicht müde werden, weiter am Ball bleiben bzw. am Rad drehen. 

Chrysler Le Baron aus Düsseldorf für 9.900 EUR zu haben


 

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Music Store Summer Meet

Ein unsicherer Samstag stand uns allen bevor. Kurz nach 9 Uhr waren wir zum Aufbau vor Ort, kurze Besprechung  dann in die Hände gespuckt und vor 10 schon fertig. Und da war er schon – der 1. Pick up mit der Paderborner Blechlizenz stand vor der Tür bzw. am Absperrband, weitere folgten. Unbürokratisch wie wir und die Music Store Leitung sind, hammer sie reinjelasse, obwohl grundsächlich der Beginn um 11 Uhr unserer Meetings ist. Wir vermuten, daß die Wetterfrösche mit ihren Prognosen zur Hitze und aufkommenden Gewittern daran ihren Anteil hatten. Die große Hitze ist mit 31 Grad nicht eingetreten, dafür aber die angekündigten Regenschauer um die Mittagszeit. Eine dunkle Wolke kam von Westen rein und gut die Hälfte der Leute fuhr nach dem kostenlosen Mittagessen gegen 13 Uhr nach Hause. Gut, unser zur Verfügung gestelltes Gelände war auch schon gegen Halbelf zu 3/4 voll besetzt. Danach reisten nur noch einige Teilnehmer an, die sich an die Öffnungszeit hielten und auch länger blieben. 

Buick Electra 225 Conv. mit 7,5 l  V8 Big Block, „Der Spritverbrauch ist luxuriös hoch“ (Eigenangabe)  

Die Leute, die vor ein paar Tropfen Regen die Flucht ergreifen bitten wir auch darüber nachzudenken, daß es nicht selbstverständlich ist kostenlose Mahlzeiten anzubieten. Darüberhinaus stand der ebenfalls vom Music Store gesponserte Musiker um 14 Uhr vor fast leerem Parkplatz auf der Bühne. OK, ist nicht jedermans Sache, aber Winfried Bode bringt seit über 50 Jahren solide Songs und hatte Vertrag bis zum Meetingende 15 Uhr !

Axel und Andreas mit ihren top Rancheros, auch die Beiden waren schon sehr früh vor Ort

69er Camaro im seltenen Yenko Trim mit Besitzer Chris u. Partnerin

Fotoserie v. Holger (Auswahl) 

In diesem Jahr hatten wir viele schöne Mustangs „an Bord“

C3 Corvette von Hobby Diorama Experte  Mainhard Schnabel

Ein neuer Dodge für Mopar-IG Legende Carsten Woitenek (Essen) mit Kölner Kennzeichen

Der u.a 1930er Ford F1 Pickup aus Gotha (Thüringen) kam zusammen mit obigem Ford aus dem Raum Mettmann – weiteste Anreise, Respect!

Der 32er Hi-Boy Rod von Top Folierer Spezialist Robin Boes, z.Zt. im Neu-Aufbau 

Szene nach kurzer Regenschauer gegen Mittag u. bis zum nächsten Mal, Bye Bye

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Belmot Oldtimer Grand Prix

Anfang August startete der 53. Belmot Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Bereits seit 1973 gibt es dieses vom AvD mit einigen interessierten Clubs gegründete Event. Danach hielt sich die Bezeichnung  AvD Oldtimer Grand Prix bis 2022. Ein Jahr später hieß es nur Oldtimer Grand Prix, bevor die Oldtimer Spezial Versicherung Belmot die Oberhand übernahm und die äußerst beliebte Veranstaltung, die zu den größten Oldtimer Rennveranstaltungen Europas gehört, erfolgreich weiterführt.  

Vorkriegswagen, Formel-Boliden, GT und Tourenwagen, Prototypen ehemaliger Rennserien sind mit rund 500 Fahrzeugen aus D, GB, I, NL, F, S u.a. vertreten. Baujahre von Ende der 1920er bis Anfang der 80er Jahre treten in 20 Rennen an. 

Und jetzt ist schon Mittag, Holger und ich müssen erstmal ne Currywurst Spezial im alten Fahrerlager genießen bevor es weitergeht. Dumm nur, daß bei der Gelegenheit der Rundgang verpaßt wurde.

Viele neue Challenges wurden im Lauf der Zeit erfunden:  Vintage Sports Car Trophy, Interwetten Sports Car Challenge, Formula Heritage mit Monoposto-Rennwagen usw.  Geht man durch die Fahrerlager verliert man den Überblick was zu welcher Serie überhaupt noch gehört. Die Rennsport-Serienliste füllt eine ganze DIN-A4 Seite !  Ähnliches kennt man aus anderen Geschäftsbereichen womit man eine gewisse „Wichtigkeit“ hervorhebt. Dennoch kann man grob erkennen welche Kategorien gemeint sind. Aber egal, es hat auch was mit Internationalität zu tun und wenn man die Action sieht freut man sich wieder über den positiven Lärm. Gefühlsmäßig bzw. subjektiv gesehen, kommen nur die wenigsten an die 300 km/h Marke ran. Da gibt es die alten Formel 1 und 8 Zyl. Prototypen sowie die aus der alten CanAm Serie hubraumstarken 2-sitzigen Lolas und McLaren. Wann die im Freitagstraining allerdings zum Zuge kommen muß man sich im Kopf schon „downloaden“. 

Es gab eine Zeit, da sahen die Renn-Tourenwagen so aus wie der obige Capri, man könnte damit im Winter Schnee von der Straße räumen. Das hier von Zakspeed entworfene Modell machte aber Sinn bei hohen Geschwindigkeiten und Erich Zakowski, 2023 verstorben, war nicht irgendwer in der Renn- und Tuning Branche. Mit diesem 500 PS Modell gewann man in den 70er/Anfang 80er Jahren mehrmals die Deutsche Rennsport Meisterschaft, u.a. Klaus Ludwig. Die Speed reichte fast an Formel 1 Geschwindigkeiten. Einer der Zakowski Söhne steuert das Familienunternehmen weiter !  

Wer heute hier am Ring am Steuer sitzt dürfte die Zuschauermasse kaum interessieren, außer Insider kennt man die Fahrer nicht, es sei denn der Moderator macht darauf aufmerksam. I.d.R. sind es alte Rennfahrerlegenden, die just for Fun/Spaß mitmachen. So war auch mehrmals Pink Floyd Drummer Nick Mason in der Eifel. 

Mehrere Oldies sieht man auch abseits der Pit-Lane auf dem riesigen Arreal des Fahrerlagers.

Außerdem sieht man zahlreiche Sonderveranstaltungen, Märkte, Clubtreffen und aktuell findet eine Auktion/Versteigerung priv. Oldtimer statt. Hier bewegen sich die Einstiegspreise von ca. 12.000 EU bis zu hohen 6-stelligen Summen für meist Luxus- und Sportwagen von Mercedes, Porsche, Rolls-Royce, Mustangs, C1-Corvettes, Glas, BMW u.a.  Da kann man schwach werden, zum Ersten, zum Zweiten…da fliegt mir doch das Blech weg !  

Das ist der angebotene 68er Glas/BMW 3000 V8, wer kennt den noch – extrem selten 

Geschätzt 60 – 70 Fahrzeuge wurden angeboten 

Hier noch einige Eindrücke aus dem Fahrerlager an einem schönen entspannten Sommertag

Slick Reifen Gummischäler

Blicke vom AMG Tower  u.  von der Mercedes Tribüne (hinten)

 

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Weintage am Rhein Energie Stadion Köln

Offensichtlich hat unser Tipp für ein frühes Kommen gewirkt, bereits um 10 Uhr war der zu kleine Platz mit  Autos besetzt. Dann begann für unseren Holger Erklärungsbedarf für weitere ankommende Teilnehmer und Oldtimer, die ebenfalls ihren Platz allerdings auf der anderen Seite beanspruchten. Ein Security Mann seitens des Markt-Veranstalters war mit dieser Aufgabe überfordert. Dennoch gelang es uns alle unterzubringen zumal etwas später noch ein kleiner Nebenplatz zur Verfügung stand.  Hier ein paar Eindrücke mit zufriedenen alten Bekannten:

Stark präsente Cadillac Fraktion mit Horst, Moni, Albert (oben),  sowie (vorne unten) Urgestein „Cadillac“ Horst, der seit 1984 unsere Treffen besucht, rechts hinten Newsletter Neuzugang Dirk W. und nochmals Albert 

Und noch ein Caddy mit Neu-Besitzer Marco   

Besuch aus dem Raum Düsseldorf – 74er Muscle-Car Plymouth Road Runner

Henry´s  30er Ford A Tudor Street Rod in Bestform

Hi. links Claus E., hi. rechts Henry W.

Kleiner Ausschnitt einiger Oldtimer auf der rechten Seite des Stadions

Der Platzmangel kam auch deswegen zustande weil unzählige Bier- bzw. Sitzgarnituren aufgebaut wurden, die gar nicht gebraucht wurden und zumindest bis 15 Uhr größtenteils unbesetzt blieben. Da hätte wohl jemand Stimmung auf ner Bühne verbreiten müssen.  Dennoch, Vor- und Nachteil gleichzeitig ist die Tatsache, daß sich mit den Marktbesuchern viel Leben um die Autos tummelte anstatt sich bei einem Glas Wein hinzusetzen so wie es gedacht war.

Fazit: Nach derzeitigem Stand wird es wohl von unserer Seite keine Wiederholung geben, für unser eigenständiges Meeting ist das Gelände in dieser Form nicht geeignet. 

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Nationalpark Eifel 2026

Great Meeting …Wow !  Damit hatten wir nicht gerechnet. Letzten Spät-Herbst noch 24 Teilnehmer, heute fast dreimal soviel. Woran hat´s gelegen ?  Nach durchgehender Meinung war es der attraktive Standort, die landschaftlich schöne Anreise und das für Eifelverhältnisse angenehme Wetter. Nachfragen fürs nächste Jahr haben wir schon bestätigt, Platz ist weiterhin ausreichend vorhanden!  Der größte Teil unserer Besucher kam aus Gegenden westlich des Rheins was nicht verwunderlich ist, so ist der Osten für dieses Treffen aufgrund der Sperrung der Bonner Nordbrücke benachteiligt.

Besuch aus dem belgischen Eupen mit makellosem 72er Plymouth Satellite

Tatsächlich wurde auch die Chance genutzt das Gelände der Ordensburg bzw. früheren NS-Kaderschmiede der 1930er Jahre einmal zu Fuß kennen zu lernen. Neben den „Bruchsteingebäuden“ mit dem Aussichtsturm ist auch das aus den 1950er Jahren erbaute prachtvolle Kino unbedingt sehenswert. Nach dem Krieg übernahmen kurz die Briten dann bis 2006 die Belgier als Truppenübungsplatz und alle gingen relativ pfleglich mit der Immobilie um, bevor der Nationalpark übernahm und hier das Informations-Zentrum IP  (International Place) gründete.

Kurz vor Zwölf sah es schon sehr gut aus 

Ford vs. Peugeot, der Franzose wurde zunächst als solcher nicht erkannt

Ein „Lost Place“  Die inzwischen bekannte „Ratte“ aus Köln-Porz, offiziell zugelassen, als historisch nicht angemeldet.

Wettermäßig bis mittags bewölkt bei 15 Grad, dann riß der Himmel auf zu T-Shirt Temperaturen. Alles o.K., alles gut. 

Garantierte Zufahrt – der britische Sunbeam Tiger mit Small Block Ford V8 

                                     

   „Vantastic“  Ja es gibt sie noch.

 


 

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Street Rod Nationals Weilburg

Vom 3. -5. Juli 2026 fanden die 26. Street Rod Nationals der German Street Rod Association im hessischen Weilburg statt. Es ist Deutschlands wohl größtes Treffen für modifizierte US-Fahrzeuge bis Bj. 1949 mit internationaler Beteiligung hauptsächlich aus Scandinavien. Gegründet wurde die GSRA (eingetr. Verein) 1995 von Axel Steinbach und Bernd Mitecki. Schon im gleichen Jahr fand das erste Treffen mit rund 20 Autos in Braunfels (Hessen) statt. Ein Jahr später 40 Autos an gleicher Stelle, organisiert ohne Internet, E-Mail und Handy, nur per Telefon und Telefax. Bernd vom damaligen German Rod-Shop ist dann früh ausgestiegen und der Verein wurde von Axel, Jens Dern und Andy Hajensky bis Axels Ausstieg im Jahr 2004 fortgeführt, Jens und Andy noch bis 2006 bzw. 2008, sind aber noch heute maßgeblich beteiligt bzw. dabei. Danach wechselte die Vereinsführung alle paar Jahre mit kompetenten Leuten, darunter auch unser Kölner Claus Erpenbach (Plymouth Rod) der auch mal Präsi war. Fast gleichzeitig, also Mitte der 90er Jahre stieß Mathias „Condor“ Vogel (Rhein-Main-Cruisers /Goodguys Members) dazu, der die südl. Hälfte Hessens im Frankfurter Raum in allen Belangen um das Thema puschte – bis heute noch. Wöchentlicher regionaler Treffpunkt jetzt auf dem Festplatz Mörfelden-Walldorf.  

Seit 1995 fanden mit kleinen Unterbrechungen die jährl. Nationals u.a. in Braunfels, Freiburg (Elbe), Wetzlar, Bischoffen, Hamburg (Heiliggeistfeld), Witten (Zeche), Zwingenberger Countryclub, Bernkastel Kues, Weilburg und Köln statt. Im Kölner Norden durfte ich 2000 die Organisation vor Ort im Western Club Carson City unterstützen, da hatte ich zwar keinen Rod mehr, aber einen 50er silbernen Buick Special. 

Bei der GSRA erscheint mind. einmal im Jahr das Clubmagazin „Rodazin“ mit vielen Infos und Fotos rund ums Thema Street Rods. Man bekommt es kostenlos wenn man Mitglied ist, mit oder ohne Rod zum Vereinsbeitrag von z.Zt. 60 EUR.  s.  gsra.de

Leider ist die deutsche Community weit verstreut, es gibt mehr oder weniger regionale Get-Together mit kleineren Treffen in den Bundesländern. Dennoch – in diesem Jahr traf ich die meisten Cruiser aus alten Zeiten wieder. Die Nats. sind allerdings das deutsche Non Plus Ultra was man als Mitglied oder Interessent nicht verpassen sollte. An diesem Samstag hatten über 100 Rods den Weg hierher gefunden!

Bye bye bis nächstes Jahr…      

-W.–

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2. Berzdorf Klassik zw. Köln u. Bonn

Das Wesselinger Tagestreffen gibt es ja schon seit Jahren, bekannt durch die Belegung der halben Innenstadt auf gesperrten Straßen, auf Parkplätzen und Grünanlagen. Damit hatte die IG Oldtimer eine Menge Arbeit und die Stadt eine Menge Kosten an den Rädern. Schließlich zog Wesseling 2024/25 die Reißleine und zog sich zurück. Also mußte was neues gesucht und geplant werden. Fündig wurde man in einem Gewerbegebiet in Berzdorf, einem Vorort von Wesseling. Hier gibt es die Berggeist Straße, eine Nebenstraße ohne nennenswertem Verkehr und somit ideal für größere Aktionen ohne einen Stau zu riskieren. Ansässig sind mehrere Kfz-Betriebe und ein Edeka Markt und es sind noch Freiflächen vorhanden. 

Aufgrund der Bekanntheit dieser Veranstaltung machen (fast) alle ansässigen Firmen mit, die mit Autos was zu tun haben und der Edeka Markt öffnet sein Betriebs-Cafe für innen und außen (selbst) Bewirtung. 

Anreisende Teilnehmer sollen sich freiwillig aus „versicherungstechnischen Gründen“ eintragen und werden dann an der Edeka Einfahrt manchmal unter Kommentar eines, na ja Fachmannes empfangen. Dieser Job ist allgemein undankbar denn er setzt eine Menge Fachwissen über hunderte wenn nicht tausende alte Fahrzeuge aus Europa, Japan, USA voraus. Da wirkt es komisch wenn etwas nicht stimmt und man öfters auf Attribute wie „tolle Lackierung, schöne Räder, sehr selten“ usw. ausweichen muß. Vor einigen Jahren gab es in Reuver an der holländischen Grenze ein großes US-Classic Car Meeting, dessen Veranstalter bei Einfahrt jeden Gast angehalten und gebeten hat, etwas über sein Auto zu erzählen, z.B. Fabrikat und Typ, Motor/Leistung, Original oder Veränderungen und was sonst noch erwähnenswert ist. Dann hat er sich für das Gespräch bedankt und war damit aus dem Schneider. Nun, dieses schöne Treffen gibt es leider nicht mehr weil der Veranstalter verstorben ist. Auch hier in Berzdorf geht nun ein Interviewer der IG an die Leute ran etwas über ihren Fahrzeugen zu erzählen – gut so.

Die IG Oldtimer, kein Verein oder Club, hatte leichte Befürchtung wegen der Hitzeglocke in unseren Bereichen mit heftigen Gewittern und Hagelschlag. Außerdem wurde ausgerechnet an diesem Wochenende die A 553 vom Beginn im Brühler Norden bis zur Abfahrt Berzdorf komplett gesperrt. Weiteres Hindernis ist die Sperrung der Bonner Nordbrücke. All das konnten allerdings mehr als 300 Oldtimer nicht davon abhalten hier teilzunehmen. 

Man sieht sich, man kennt sich und unterhält sich…hier Claus Erpenbach (G.S.R.A.), Rene Doll (bekannt als Idefix) und Sohn (v.r.) 

Skurriler 58er Bedford Van, obwohl im Raum Bonn ansässig, noch nicht gesehen

Hollywood Convertible vor Notunterkünften an der Berggeist Straße

Hier Teil eines freien Grundstücks, reserviert hauptsächlich zunächst für Schlepper /Traktoren 

In einer weiteren Sackgasse haben sich einige spezielle Kfz.-Händler angesiedelt, die sich an die Berzdorf Klassik drangehangen haben und zusätzlich mit Fahr -Aktionen u. Life Bands Stimmung gemacht haben. Für alle eine gute Werbung. Auch hier einige Eindrücke:

Ford Torino für mind. 30.000 Euro zu verkaufen bei Hauck Classics

Die Kfz-Werkstatt Lane neben der Berggeist Str.

Karmann Ghia u. Caddy vor der großen Halle der Porsche Spezialisten Elfer Concepts 

Eine der Werkshallen die nicht direkt mit der Berzdorf Klassik Veranstaltung zu tun haben

Lanz Bulldog u. Ursus sind nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören

   Und jetzt freuen wir uns auf die 3. Berzdorf Klassik 2027      

 

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A.C.C.M. @ Harley-Davidson

California Dreamin´ in Wesseling beim diesj. Meeting auf dem Gelände bei Harley-Davidson. Ein Tag vor dem kalendarischen Sommerbeginn (21. Juni) schon der heißeste Tag des Jahres. Aufgrund der Dauerwarnungen in den Medien hatten wir schon Bedenken, daß die Leute eher zu Hause bleiben. Das traf aber nur zum Teil zu – die zu unserer Verfügung stehenden rund 50 Parkplätze waren immerhin größtenteils belegt. Biker hatten es dagegen verständlicherweise schwerer mit der Hitze klar zu kommen. Dennoch kam eine Biker-Gruppe aus den Niederlanden und auch ein Gast aus UK.

Da sich viele Leute untereinander kennen kommt wenig Langeweile auf. Man saß auf Stühlen im Schatten und unter den überdachten H.D. Freilufttheken und beobachtete ein- und ausfahrende Fahrzeuge. Alles etwas langsamer als sonst. Eine effektive Abkühlung konnte man sich in der klimatisierten Verkaufshalle holen und nebenbei die neuesten „Mopeds“ ansehen. Ein Imbißstand bzw. Food-Truck hatten wir nicht vor Ort. 

Gegen halb 2 Uhr, also kurz vor Ende des Treffens fuhren noch einige Top-Fahrzeuge aufs Gelände. Hier erfuhren wir von einem Stau auf der A 555, Richtung Bonn. Mehrere Rettungswagen und Hubschrauber ließen im Vorfeld schon Böses erahnen. Genaueres unklar.

Hier eine Auswahl der teilnehmenden Klassiker:

C 3 Corvettes der Söhne unseres langjährigen Unterstützers Jörg Vogelsang (ACP)   

Die inzwischen bekannte 67er Daytona Shelby-Cobra von Bernd Wellen

Abschließend danken wir für Eure Spenden und hoffen, daß Ihr wieder gut zu Hause angekommen seid. Staus, Sperrungen und 30er Zonen erreichen ja inzwischen unerträgliche Dimensionen. Aber – dranbleiben ! 


    

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Garden Classics u. Classic-Köln

Zwei bedeutende Oldtimer bzw. Classiker-Treffen fanden am letzten Mai-Sonntag im Rheinland statt. Beide Veranstaltungen existieren bereits seit Jahren, die Garden Classics im Seepark von Zülpich sowie die Classic-Köln an der Galopprennbahn Weidenpesch. Wir freuten uns Jahr für Jahr darauf, die Seepark Veranstaltung mit unserem American Classic Car Meeting zu ergänzen. Seit 2018 waren wir auch dort sehr erfolgreich, immerhin besuchten uns je Treffen zwischen 80 und 195 klassische Straßenkreuzer. In diesem Jahr kam es nun anders weil das Seepark Management entschieden hat, einen professionellen Veranstalter ins Boot zu holen, der die komplette Veranstaltung organisiert. Man verlangte jetzt 30,–€ /Fahrzeug, damit war die freie Zufahrt für C.C.-Teilnehmer Geschichte. 

Sonntagmorgen haben wir uns das mal angesehen wie der Ablauf funktioniert. Bis gegen Mittag hatten 130 Oldies, darunter nur 6 US-Cars und paar alte Wohnwagen das Tor passiert. Ausgestellt wurden die Fahrzeuge entlang des ca. 300 m Asphalt-Weges entlang der Mustergärten. Danach ließ der Zustrom erheblich nach, sodaß wir uns noch einen Imbiß an der Strandbud genehmigten und am Nachmittag dann den Platz verließen. Interessant, daß es sich bei den angereisten Fahrzeugen zumindest rein optisch um getunte Oldtimer handelte, was nicht verwunderlich ist – der Dortmunder Veranstalter 44 Car Culture ist Spezialist eben solcher Fahrzeuge, die hier auch im September ihr eigenes Treffen haben. Den Zuschauern dürfte das wohl egal sein, es gab interessante Versionen alten europäischen Blechs zu bestaunen. Lediglich die US-Fraktion war eben nicht mehr anwesend. Hier ein paar Eindrücke:

 

„Unsere“ ehemalige Rasenfläche der letzten Jahre, die sich bis zum See mit hochwertigen US-Klassikern gefüllt hatte, blieb leer.

Ganz anders lief es bei der Classic-Köln Veranstaltung auf der Galopprennbahn Weidenpesch im Kölner Norden. Hier zahlt man einen akzeptablen „Obulus“ von 5 Euro, Zuschauer gratis und man befindet sich im Weidenpescher Park. Das Gelände vor und hinter der großen Haupttribüne ist sehr attraktiv und bietet Platz für mehrere hundert Fahrzeuge. Dazu läd das Früh-Brauhaus „Tattersaal“ mit einem großen Biergarten ein, sich das Gewusel der zahlreichen Besucher und Teilnehmer vom Biertisch anzuschauen. Alles uneingeschränkt empfehlenswert, eines der Treffen wo es im Einfahrtsbereich unentwegt rein und raus geht!                  

 

 

 

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