Szene & Specials

Motorhaubensitzen Köln Zoobrücke 2026

Samstag 17. Oktober war es soweit; Das inzwischen mit Recht genannte Kulttreffen Motorhaubensitzen auf einem teils unbefestigtem Parkplatz unter der rechtsrheinischen Zoobrücke fand wieder statt. Zum offiziellen Beginn gegen 15 Uhr versammelten sich in kurzen Abständen an die 100 alte spezielle US- und Euro „Oldtimer“ (keine Japaner !?) auf einem abgesperrten Teil des für den Rheinpark vorgesehenen Parkplatzes. Es dürften im Laufe des späten Nachmittag und Abend noch mehr geworden sein, einige Teilnehmer reisten zwar vorzeitig ab, neue kamen aber lfd. dazu. Jede noch so kleine Parklücke wurde ausgenutzt. Alles was Patina hat, in echt oder per Air-Brush lackiert, kann sich mit Recht dazugehörig fühlen. Bei Einbruch der frühen Dunkelheit ergibt sich schließlich ein offenes Gesamtkunstwerk, ein öffentliches Happening gestaltet von einigen Enthusiasten, die dieses Treffen schon Anfang der 2000er Jahren auf einem Wald-Parkplatz in Köln-Dellbrück gegründet haben. Bis heute mit wachsendem Erfolg trotz wenig Werbung.  

Lieferwagen, Krankenwagen, Police-Cars, auch ein US Militär-Sattelschlepper (ohne Hänger) war diesmal vor Ort neben einem 55er Chevy Bel Air (unten)


Erstmals dabei ist der 64er Ford Econoline von Jürgen W. aus Köln-Porz, der lange Zeit für Campingreisen genutzt wurde, aber jetzt erst für solche Begegnungen rundum fertig wurde.      

Wenn man die Gegenwart ausblendet und sich in den Trubel einläßt, fühlt man sich in einer anderen Zeit. Die improvisierten Gadgets wie ein Grill für paar Steaks, Lautsprecher vom Pick-up, Picknick am offenen Kofferraum, Rockabilly Girls und Herren in Holzfällerhemden im fortgeschrittenen Alter ergeben eine einzigartige Athmosphäre. Schade und zu Bedenken ist die Tatsache, daß die gesamte jüngere Digitalbevölkerung vor einem gefühlten Alter 50 so gut wie kein Interesse weder an solchen Veranstaltungen noch an den alten Autos hat. Es gibt keinen Nachwuchs ! Das betrifft auch uns, was das Alter unserer Teilnehmer bei Cruisin´Cologne betrifft. 

Pick-ups sind reichlich dabei, auch einige Harleys und Street-Rods sind an Bord


Lars Jelonnek der Panzerknacker, offiziell beruflich unter  Der Tresorchirurg.de  mit seinem 30er Ford Roadster.


Und schließlich Carsten Woitenek aus Essen, der seit den 80er Jahren, auch auf unseren großen Meetings Köln-Chorweiler u. Esso-Gelände schon mit Mopar Autos dabei war und heute noch in der gesamten US-Car Szene aktiv ist. 




 

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US-Car & Bike-Show Grefrath

Dieser Bericht war eigendlich nicht vorgesehen. Dennoch kommen wir nicht umhin einige Bilder festzuhalten, weil wieder außergewöhnliche US-Modelle auch aus den benachbarten Niederlanden angereist sind. Nachdem der langjährige Veranstalter Günter Zaluskowski vor 2 Jahren in den Ruhestand gewechselt ist, war zu befürchten, daß es nicht so weitergeht wie bisher. Die Skepsis war jedoch nicht angebracht denn das gesamte Gelände hat sich zumindest am zweiten Tag – Sonntag – wieder gut gefüllt. Auch die Verkaufsstände waren wieder dabei und nicht zu vergessen die fantastische Airbrush Show mit internationalen Künstlern in der Eissporthalle.

Mit verantwortlich für die Car-Show ist der ehem. Redakteur Thomas Frankenstein (ex-Chrom&Flammen, ex-Americar.de)  jetzt Veranstalter für DrivestyleEvents bei der Begutachtung der Fahrzeuge.

Hier einige Custom Cars aus dem Nachbarstaat

Das ist Jos van Katwijk, bekannter Händler bei „Bares für Rares“ nebst Renate (C.C.-Team). Er brachte sein (Streetrod) 40er Dodge Business Coupe mit.

 

Und ein Wiedersehen mit jahrelangen Wegbegleitern aus der US-Car Szene von links nach rechts:   Thomas Frankenstein, Werner (ehem. Gasoliners American Car Nationals Köln), Darius Klapp (ehem. Street-Magazine u. Street Mag Shows), Hugo Vervliet (jahrzehntelange US u. Custom Car Inter-Nationals und Shows in B, NL, F, D) 

So wie hier trifft man sich nur in Grefrath – Come-Together right now

Thomas berichtete u.a. von den immensen Begleitkosten einer Veranstaltung wie hier in Grefrath. Z.B. schlagen die unverschämten fünfstelligen GEMA-Gebühren zu Buche, obwohl hier nur sporadische Begleitmusik gespielt wird. Zusätzlich muß jetzt für die Zuschauer ein befestigter Parkplatz gefunden werden. Der Grund: Brandgefahr durch heiße Katalysatoren auf Wiesen und Feldern. Da der Platz hier ca. eine halbe Stunde entfernt liegt braucht man fürs Wochenende einen gemieteten paar tausend Euro teuren Shuttle Bus. Das Thema Kosten haben wir schon einmal hier unter „Access/Teilnehmer/Kosten & Risiko“ aufgegriffen.  

Hoffen wir, daß die Macher von Grefrath trotz aller Widrigkeiten nicht müde werden, weiter am Ball bleiben bzw. am Rad drehen. 

Chrysler Le Baron aus Düsseldorf für 9.900 EUR zu haben


 

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Belmot Oldtimer Grand Prix

Anfang August startete der 53. Belmot Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring. Bereits seit 1973 gibt es dieses vom AvD mit einigen interessierten Clubs gegründete Event. Danach hielt sich die Bezeichnung  AvD Oldtimer Grand Prix bis 2022. Ein Jahr später hieß es nur Oldtimer Grand Prix, bevor die Oldtimer Spezial Versicherung Belmot die Oberhand übernahm und die äußerst beliebte Veranstaltung, die zu den größten Oldtimer Rennveranstaltungen Europas gehört, erfolgreich weiterführt.  

Vorkriegswagen, Formel-Boliden, GT und Tourenwagen, Prototypen ehemaliger Rennserien sind mit rund 500 Fahrzeugen aus D, GB, I, NL, F, S u.a. vertreten. Baujahre von Ende der 1920er bis Anfang der 80er Jahre treten in 20 Rennen an. 

Und jetzt ist schon Mittag, Holger und ich müssen erstmal ne Currywurst Spezial im alten Fahrerlager genießen bevor es weitergeht. Dumm nur, daß bei der Gelegenheit der Rundgang verpaßt wurde.

Viele neue Challenges wurden im Lauf der Zeit erfunden:  Vintage Sports Car Trophy, Interwetten Sports Car Challenge, Formula Heritage mit Monoposto-Rennwagen usw.  Geht man durch die Fahrerlager verliert man den Überblick was zu welcher Serie überhaupt noch gehört. Die Rennsport-Serienliste füllt eine ganze DIN-A4 Seite !  Ähnliches kennt man aus anderen Geschäftsbereichen womit man eine gewisse „Wichtigkeit“ hervorhebt. Dennoch kann man grob erkennen welche Kategorien gemeint sind. Aber egal, es hat auch was mit Internationalität zu tun und wenn man die Action sieht freut man sich wieder über den positiven Lärm. Gefühlsmäßig bzw. subjektiv gesehen, kommen nur die wenigsten an die 300 km/h Marke ran. Da gibt es die alten Formel 1 und 8 Zyl. Prototypen sowie die aus der alten CanAm Serie hubraumstarken 2-sitzigen Lolas und McLaren. Wann die im Freitagstraining allerdings zum Zuge kommen muß man sich im Kopf schon „downloaden“. 

Es gab eine Zeit, da sahen die Renn-Tourenwagen so aus wie der obige Capri, man könnte damit im Winter Schnee von der Straße räumen. Das hier von Zakspeed entworfene Modell machte aber Sinn bei hohen Geschwindigkeiten und Erich Zakowski, 2023 verstorben, war nicht irgendwer in der Renn- und Tuning Branche. Mit diesem 500 PS Modell gewann man in den 70er/Anfang 80er Jahren mehrmals die Deutsche Rennsport Meisterschaft, u.a. Klaus Ludwig. Die Speed reichte fast an Formel 1 Geschwindigkeiten. Einer der Zakowski Söhne steuert das Familienunternehmen weiter !  

Wer heute hier am Ring am Steuer sitzt dürfte die Zuschauermasse kaum interessieren, außer Insider kennt man die Fahrer nicht, es sei denn der Moderator macht darauf aufmerksam. I.d.R. sind es alte Rennfahrerlegenden, die just for Fun/Spaß mitmachen. So war auch mehrmals Pink Floyd Drummer Nick Mason in der Eifel. 

Mehrere Oldies sieht man auch abseits der Pit-Lane auf dem riesigen Arreal des Fahrerlagers.

Außerdem sieht man zahlreiche Sonderveranstaltungen, Märkte, Clubtreffen und aktuell findet eine Auktion/Versteigerung priv. Oldtimer statt. Hier bewegen sich die Einstiegspreise von ca. 12.000 EU bis zu hohen 6-stelligen Summen für meist Luxus- und Sportwagen von Mercedes, Porsche, Rolls-Royce, Mustangs, C1-Corvettes, Glas, BMW u.a.  Da kann man schwach werden, zum Ersten, zum Zweiten…da fliegt mir doch das Blech weg !  

Das ist der angebotene 68er Glas/BMW 3000 V8, wer kennt den noch – extrem selten 

Geschätzt 60 – 70 Fahrzeuge wurden angeboten 

Hier noch einige Eindrücke aus dem Fahrerlager an einem schönen entspannten Sommertag

Slick Reifen Gummischäler

Blicke vom AMG Tower  u.  von der Mercedes Tribüne (hinten)

 

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Street Rod Nationals Weilburg

Vom 3. -5. Juli 2026 fanden die 26. Street Rod Nationals der German Street Rod Association im hessischen Weilburg statt. Es ist Deutschlands wohl größtes Treffen für modifizierte US-Fahrzeuge bis Bj. 1949 mit internationaler Beteiligung hauptsächlich aus Scandinavien. Gegründet wurde die GSRA (eingetr. Verein) 1995 von Axel Steinbach und Bernd Mitecki. Schon im gleichen Jahr fand das erste Treffen mit rund 20 Autos in Braunfels (Hessen) statt. Ein Jahr später 40 Autos an gleicher Stelle, organisiert ohne Internet, E-Mail und Handy, nur per Telefon und Telefax. Bernd vom damaligen German Rod-Shop ist dann früh ausgestiegen und der Verein wurde von Axel, Jens Dern und Andy Hajensky bis Axels Ausstieg im Jahr 2004 fortgeführt, Jens und Andy noch bis 2006 bzw. 2008, sind aber noch heute maßgeblich beteiligt bzw. dabei. Danach wechselte die Vereinsführung alle paar Jahre mit kompetenten Leuten, darunter auch unser Kölner Claus Erpenbach (Plymouth Rod) der auch mal Präsi war. Fast gleichzeitig, also Mitte der 90er Jahre stieß Mathias „Condor“ Vogel (Rhein-Main-Cruisers /Goodguys Members) dazu, der die südl. Hälfte Hessens im Frankfurter Raum in allen Belangen um das Thema puschte – bis heute noch. Wöchentlicher regionaler Treffpunkt jetzt auf dem Festplatz Mörfelden-Walldorf.  

Seit 1995 fanden mit kleinen Unterbrechungen die jährl. Nationals u.a. in Braunfels, Freiburg (Elbe), Wetzlar, Bischoffen, Hamburg (Heiliggeistfeld), Witten (Zeche), Zwingenberger Countryclub, Bernkastel Kues, Weilburg und Köln statt. Im Kölner Norden durfte ich 2000 die Organisation vor Ort im Western Club Carson City unterstützen, da hatte ich zwar keinen Rod mehr, aber einen 50er silbernen Buick Special. 

Bei der GSRA erscheint mind. einmal im Jahr das Clubmagazin „Rodazin“ mit vielen Infos und Fotos rund ums Thema Street Rods. Man bekommt es kostenlos wenn man Mitglied ist, mit oder ohne Rod zum Vereinsbeitrag von z.Zt. 60 EUR.  s.  gsra.de

Leider ist die deutsche Community weit verstreut, es gibt mehr oder weniger regionale Get-Together mit kleineren Treffen in den Bundesländern. Dennoch – in diesem Jahr traf ich die meisten Cruiser aus alten Zeiten wieder. Die Nats. sind allerdings das deutsche Non Plus Ultra was man als Mitglied oder Interessent nicht verpassen sollte. An diesem Samstag hatten über 100 Rods den Weg hierher gefunden!

Bye bye bis nächstes Jahr…      

-W.–

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2. Berzdorf Klassik zw. Köln u. Bonn

Das Wesselinger Tagestreffen gibt es ja schon seit Jahren, bekannt durch die Belegung der halben Innenstadt auf gesperrten Straßen, auf Parkplätzen und Grünanlagen. Damit hatte die IG Oldtimer eine Menge Arbeit und die Stadt eine Menge Kosten an den Rädern. Schließlich zog Wesseling 2024/25 die Reißleine und zog sich zurück. Also mußte was neues gesucht und geplant werden. Fündig wurde man in einem Gewerbegebiet in Berzdorf, einem Vorort von Wesseling. Hier gibt es die Berggeist Straße, eine Nebenstraße ohne nennenswertem Verkehr und somit ideal für größere Aktionen ohne einen Stau zu riskieren. Ansässig sind mehrere Kfz-Betriebe und ein Edeka Markt und es sind noch Freiflächen vorhanden. 

Aufgrund der Bekanntheit dieser Veranstaltung machen (fast) alle ansässigen Firmen mit, die mit Autos was zu tun haben und der Edeka Markt öffnet sein Betriebs-Cafe für innen und außen (selbst) Bewirtung. 

Anreisende Teilnehmer sollen sich freiwillig aus „versicherungstechnischen Gründen“ eintragen und werden dann an der Edeka Einfahrt manchmal unter Kommentar eines, na ja Fachmannes empfangen. Dieser Job ist allgemein undankbar denn er setzt eine Menge Fachwissen über hunderte wenn nicht tausende alte Fahrzeuge aus Europa, Japan, USA voraus. Da wirkt es komisch wenn etwas nicht stimmt und man öfters auf Attribute wie „tolle Lackierung, schöne Räder, sehr selten“ usw. ausweichen muß. Vor einigen Jahren gab es in Reuver an der holländischen Grenze ein großes US-Classic Car Meeting, dessen Veranstalter bei Einfahrt jeden Gast angehalten und gebeten hat, etwas über sein Auto zu erzählen, z.B. Fabrikat und Typ, Motor/Leistung, Original oder Veränderungen und was sonst noch erwähnenswert ist. Dann hat er sich für das Gespräch bedankt und war damit aus dem Schneider. Nun, dieses schöne Treffen gibt es leider nicht mehr weil der Veranstalter verstorben ist. Auch hier in Berzdorf geht nun ein Interviewer der IG an die Leute ran etwas über ihren Fahrzeugen zu erzählen – gut so.

Die IG Oldtimer, kein Verein oder Club, hatte leichte Befürchtung wegen der Hitzeglocke in unseren Bereichen mit heftigen Gewittern und Hagelschlag. Außerdem wurde ausgerechnet an diesem Wochenende die A 553 vom Beginn im Brühler Norden bis zur Abfahrt Berzdorf komplett gesperrt. Weiteres Hindernis ist die Sperrung der Bonner Nordbrücke. All das konnten allerdings mehr als 300 Oldtimer nicht davon abhalten hier teilzunehmen. 

Man sieht sich, man kennt sich und unterhält sich…hier Claus Erpenbach (G.S.R.A.), Rene Doll (bekannt als Idefix) und Sohn (v.r.) 

Skurriler 58er Bedford Van, obwohl im Raum Bonn ansässig, noch nicht gesehen

Hollywood Convertible vor Notunterkünften an der Berggeist Straße

 

In einer weiteren Sackgasse haben sich einige spezielle Kfz.-Händler angesiedelt, die sich an die Berzdorf Klassik drangehangen haben und zusätzlich mit Fahr -Aktionen u. Life Bands Stimmung gemacht haben. Für alle eine gute Werbung. Auch hier einige Eindrücke:

Ford Torino für mind. 30.000 Euro zu verkaufen bei Hauck Classics

Die Kfz-Werkstatt Lane neben der Berggeist Str.

Karmann Ghia u. Caddy vor der großen Halle der Porsche Spezialisten Elfer Concepts 

Eine der Werkshallen die nicht direkt mit der Berzdorf Klassik Veranstaltung zu tun haben

Lanz Bulldog u. Ursus sind nicht zu übersehen und vor allem nicht zu überhören

   Und jetzt freuen wir uns auf die 3. Berzdorf Klassik 2027      

 

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US Car Treffen Mendig

Mendig, Flugplatz, Pfingsten 2026 fand erneut das große 3-Tages-Treffen für feierlaunige Freunde amerikanischer Fahrzeuge wirklich aller Art und paar Euro-Oldtimern statt. Unterteilt in Show Areale, Markt, Präsentier Bühne mit Vorfahrt, Camping und eines Militär-Camps. Letzteres wurde reichlich auch von M. Manousakis (bekannt durch Morlock-Motors) Enthusiasten gefüllt.

Hier in Mendig gibt es Fotomotive, die man sonst in Deutschland kaum woanders sieht. Der seit 1914 existierende ehem.  Heeresflugplatz, später Fliegerhorst mit wechselnden Besatzungen wurde weitgehend für militärische Zwecke genutzt.  2007 war dann Ende im Gelände und die Sportgruppe Mendig e.V. für Kleinflugzeuge übernahm einen Teil getrennt von div. Gewerbebetrieben, darunter auch von den bereits erwähnten M. Manousakis Steel Buddies. 

Das hier oben war nur der Anfang Samstagmorgen

Etwas abseits am Begrenzungszaun zur Start-und Landebahn campten Freunde und Bekannte von uns (C.C.) im Schatten des Vorbaus in historischen Wohnmobilen und Campingwagen. Aber endlich hatten wir mal zu Pfingsten sonniges Wetter ! Auch „uralte“ Weggefährten aus den 80er Jahren fanden den Weg hierhin, darunter der Belgier Maurice von den Street-Indians (Club erloschen) und „Ex-Gasoline Guzzler“ Mario Degenhardt, seit gut 40 Jahren Spezialist für Vintage Metalworks – Louvers Service. Er brachte sein neues Projekt Ford A Bj. 1929 mit, das zum Rod umgebaut wird – s.u. 

Ursprünglich wurde das Treffen vom örtlichen Outcast Car Club gegründet und fand anfangs auf einem kleinen Gelände in Mertloch statt bis der Platz viel zu klein wurde und man sich ca. 2010 entschied nach Mendig umzuziehen. Dann geriet der Club in Turbolenzen, man trennte sich und jeder machte zunächst sein eigenes Ding (Treffen). Übrig blieb das richtig Entscheidende, die nunmehr seit 2014 unter der Leitung von Angela Schäfer durchgeführte Veranstaltung für alle amerikanischen Fahrzeuge. Das kostenintensive Event muß wohl 3 Tage Umsatz machen auch weil in der Tat der riesige Platz gefüllt werden muß. Da lohnt es sich auch für Landsmänner aus Bayern, die mit Low-Ridern und anderen Custom Cars angereist sind.

Umbauten und Eigenbauten aller Art brachten auch viele andere Teilnehmer mit:

Der Gigant auf dem Platz – ein Kenworth Abschlepper   

Die Bühne für Bands und Präsentation der Fahrzeuge mit Pokalverleihung 

Klassische US-Limousinen verloren sich leider in der Masse aktueller Muscle-Cars, Pick-ups, Vans und Police-Cars. Darüberhinaus war die Wohnwagenfront erheblich, durch die Trennung der Areale allerdings nicht störend.  

Auf dem rund 100.000 qm zur Verfügung stehenden Teil des Platzes dürften sich bis Ende des Treffens am Pfingstsonntag geschätzt ca. 400 Autos aller Kategorien versammelt haben. Wir waren allerdings aus familiären Gründen nur Samstag dabei. Was uns auffiel war das Fehlen bzw. die nicht sichtbare Anwesenheit von Feuerwehren, Krankentransportwagen, Abwehrmaßnahmen gegen eventl. Sprengstoff Chaoten und sonstige absurde Absperrungen. Man setzt hier wohl (auch seitens der Behörden ?) auf die Vernunft erwachsener Leute und spart sich weiteres kostenintensives „Zubehör“ , was ja bekanntlich auch woanders die deutsche Wirtschaft lähmt.   

-W.N.–  

   

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