Mendig, Flugplatz, Pfingsten 2026 fand erneut das große 3-Tages-Treffen für feierlaunige Freunde amerikanischer Fahrzeuge wirklich aller Art und paar Euro-Oldtimern statt. Unterteilt in Show Areale, Markt, Präsentier Bühne mit Vorfahrt, Camping und eines Militär-Camps. Letzteres wurde reichlich auch von M. Manousakis (bekannt durch Morlock-Motors) Enthusiasten gefüllt.



Hier in Mendig gibt es Fotomotive, die man sonst in Deutschland kaum woanders sieht. Der seit 1914 existierende ehem. Heeresflugplatz, später Fliegerhorst mit wechselnden Besatzungen wurde weitgehend für militärische Zwecke genutzt. 2007 war dann Ende im Gelände und die Sportgruppe Mendig e.V. für Kleinflugzeuge übernahm einen Teil getrennt von div. Gewerbebetrieben, darunter auch von den bereits erwähnten M. Manousakis Steel Buddies.

Das hier oben war nur der Anfang Samstagmorgen

Etwas abseits am Begrenzungszaun zur Start-und Landebahn campten Freunde und Bekannte von uns (C.C.) im Schatten des Vorbaus in historischen Wohnmobilen und Campingwagen. Aber endlich hatten wir mal zu Pfingsten sonniges Wetter ! Auch „uralte“ Weggefährten aus den 80er Jahren fanden den Weg hierhin, darunter der Belgier Maurice von den Street-Indians (Club erloschen) und „Ex-Gasoline Guzzler“ Mario Degenhardt, seit gut 40 Jahren Spezialist für Vintage Metalworks – Louvers Service. Er brachte sein neues Projekt Ford A Bj. 1929 mit, das zum Rod umgebaut wird – s.u.

Ursprünglich wurde das Treffen vom örtlichen Outcast Car Club gegründet und fand anfangs auf einem kleinen Gelände in Mertloch statt bis der Platz viel zu klein wurde und man sich ca. 2010 entschied nach Mendig umzuziehen. Dann geriet der Club in Turbolenzen, man trennte sich und jeder machte zunächst sein eigenes Ding (Treffen). Übrig blieb das richtig Entscheidende, die nunmehr seit 2014 unter der Leitung von Angela Schäfer durchgeführte Veranstaltung für alle amerikanischen Fahrzeuge. Das kostenintensive Event muß wohl 3 Tage Umsatz machen auch weil in der Tat der riesige Platz gefüllt werden muß. Da lohnt es sich auch für Landsmänner aus Bayern, die mit Low-Ridern und anderen Custom Cars angereist sind.




Umbauten und Eigenbauten aller Art brachten auch viele andere Teilnehmer mit:


Der Gigant auf dem Platz – ein Kenworth Abschlepper

Die Bühne für Bands und Präsentation der Fahrzeuge mit Pokalverleihung

Klassische US-Limousinen verloren sich leider in der Masse aktueller Muscle-Cars, Pick-ups, Vans und Police-Cars. Darüberhinaus war die Wohnwagenfront erheblich, durch die Trennung der Areale allerdings nicht störend.
Auf dem rund 100.000 qm zur Verfügung stehenden Teil des Platzes dürften sich bis Ende des Treffens am Pfingstsonntag geschätzt ca. 400 Autos aller Kategorien versammelt haben. Wir waren allerdings aus familiären Gründen nur Samstag dabei. Was uns auffiel war das Fehlen bzw. die nicht sichtbare Anwesenheit von Feuerwehren, Krankentransportwagen, Abwehrmaßnahmen gegen eventl. Sprengstoff Chaoten und sonstige absurde Absperrungen. Man setzt hier wohl (auch seitens der Behörden ?) auf die Vernunft erwachsener Leute und spart sich weitere kostenintensive Gimmiks, die ja bekanntlich auch woanders die deutsche Wirtschaft lähmen.
-W.N.–
