Samstag 17. Oktober war es soweit; Das inzwischen mit Recht genannte Kulttreffen Motorhaubensitzen auf einem teils unbefestigtem Parkplatz unter der rechtsrheinischen Zoobrücke fand wieder statt. Zum offiziellen Beginn gegen 15 Uhr versammelten sich in kurzen Abständen an die 100 alte spezielle US- und Euro „Oldtimer“ (keine Japaner !?) auf einem abgesperrten Teil des für den Rheinpark vorgesehenen Parkplatzes. Es dürften im Laufe des späten Nachmittag und Abend allerdings noch mehr geworden sein, weil auch einige Teilnehmer vorzeitig abreisten und neue dazu kamen. Jede noch so kleine Parklücke wurde ausgenutzt.
Alles was Patina hat, in echt oder per Air-Brush lackiert, kann sich mit Recht dazugehörig fühlen. Bei Einbruch der frühen Dunkelheit ergibt sich schließlich ein offenes Gesamtkunstwerk, ein öffentliches Happening gestaltet von ca. 7 älteren Enthusiasten, die dieses Treffen schon Anfang der 2000er Jahren auf einem Wald-Parkplatz in Köln-Dellbrück gegründet haben. Mit wachsendem Erfolg trotz wenig Werbung.

Lieferwagen, Krankenwagen, Police-Cars, auch ein US Militär-Sattelschlepper (ohne Hänger) war diesmal vor Ort neben einem 55er Chevy Bel Air (unten)

Erstmals dabei ist der 64er Ford Econoline von Jürgen W. aus Köln-Porz, der lange Zeit für Campingreisen genutzt wurde, aber jetzt erst für solche Begegnungen rundum fertig wurde.


Wenn man die Gegenwart ausblendet und sich in den Trubel einläßt, fühlt man sich in einer anderen Zeit. Die improvisierten Gadgets wie ein Grill für paar Steaks, Lautsprecher vom Pick-up, Picknick am offenen Kofferraum, Rock-a-Billy Girls wie die Herren in Holzfällerhemden im fortgeschrittenen Alter ergeben eine einzigartige Athmosphäre. Schade und zu Bedenken ist die Tatsache, daß die gesamte jüngere Digitalbevölkerung vor einem gefühlten Alter 50 so gut wie kein Interesse weder an solchen Veranstaltungen noch an den alten Autos hat. Es gibt keinen Nachwuchs ! Das betrifft auch uns, was das Alter unserer Teilnehmer bei Cruisin´Cologne betrifft.


Pick-ups sind reichlich dabei, auch einige Harleys und Street-Rods sind an Bord



Lars Jelonnek der Panzerknacker, offiziell beruflich unter Der Tresorchirurg.de mit seinem 30er Ford Roadster.

Und schließlich Carsten Woitenek aus Essen, der seit den 80er Jahren, auch auf unseren großen Meetings Köln-Chorweiler u. Esso-Gelände schon mit Mopar Autos dabei war und heute noch in der gesamten US-Car Szene aktiv ist.

