Szene & Specials

Rookburgh

Rookburgh ist eine Themenwelt mit Achterbahn, Hotel, Restaurant, Geschäfte im Phantasialand bei Köln. Wie alles im Vergnügungspark wurde auch dieses Grundstück so genutzt, das bis heute der gesamte Park um alle themenbezogenen Attraktionen passend bebaut ist. Es gibt keine freie Fläche die man bis zum nächsten Event überbrücken muß, man sieht hunderte attraktive Gebäude aber keine Kirmes-Bahnen, Riesenräder oder Freifall-Türme. Mit Freiflächen, wenn man sie noch zur Verfügung hätte, könnte man das Gelände locker um das Doppelte vergrößern, auch damit die Besucher mehr Platz haben. Aber das es auch anders gehen muß beweisen die Manager mit immer mehr ausgeklügelten effektiven Ideen auf engstem Raum, weil mehr eben nicht zur Verfügung steht.

Alles hat zum Thema passende Bauten und Dekorationen ! Nicht nur die Roller Coaster und kleineren Achterbahnen sowie die gigantische Wasserbahn bewegen sich mit ihrem Umfeld teilweise im 2-stelligen Millionenbereich, sondern auch viele andere Attraktionen im Park. 

Bei der hier integrierten Stahlachterbahn F.L.Y. eines holländischen Herstellers handelt es sich um einen Flying Launched Coaster der mit max. 78 km/h auf 1.236 m durch ein historisches Fabrikgelände und dem Hotel Charles Lindbergh aus dem 19. Jahrhundert „fliegt“. Max. 4 Züge mit je 10 Wagen pro Zug werden elektrisch mit 2 Linearmotoren beschleunigt und hängen unter den Schienen, die Passagiere teils sitzend, teils liegend im Flugmodus. Um Rookburgh auf mich wirken zu lassen und die vielen Details in Ruhe anzusehen, hab ich mir gut eine Stunde Zeit gelassen. Und seit langer Zeit bekam ich mal eine Gänsehaut. Industrie, Handwerk, Himmelsstürmer, Steampunk – Stahlachterbahn auf höchstem Niveau. 

 

 

 

 

 

 

 

Rookburgh gibt es seit Herbst 2020 – nach der Themenwelt Klugheim die nächste Weltklasse Attraktion. Damit steht das Phantasialand deutschlandweit noch vor Europapark Rust an 1. Stelle  (Stand 2024).  

 

 

 

Viele weitere Eindrücke u.a. bei  phantasialand.de             

-W.–

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Maini´s Dioramen

Diorama Spezialist Mainhard S. aus Köln hat seine Räume und Stellflächen in Köln nochmals erweitert und auch Altes abgerissen und neu gebaut. Über seine „Durchscheinbilder“ (deutsche Bezeichnung) besser 3D-Bilder hatten wir schon einmal berichtet. Schwerpunkt sind nach wie vor amerikanische Szenen die mit vorwiegend alten US-Klassikern zu tun haben, u.a. an Tankstellen, Motels, Fast Food Läden, bei großen Corvette-, Street-Rod, Lowrider- Meetings, auf Straßen in Monument Valley, Junk-Yards, Partys… 

Bereits seit den 80er Jahren sammelt der Bastler US-Modelle im Maßstab 1 : 18, was zu der Zeit noch schwierig war weil hierzulande nur die gängigen Modelle Corvette und Mustang angeboten wurden. Ergänzt wurde die Sammlung zunächst bei Verkaufsständen u.a. bei unseren American Car Nationals auf dem Esso-Gelände in Köln-Niehl und auf Reisen in die USA. Das und alte Hollywood-Filme haben den Ausschlag ergeben für ein lebenslanges Hobby. Inzwischen hat Mainhard genug Zeit und kann die Dioramen weiter perfektionieren. 

Eine gut gelungene Darstellung eines ausgebuchten Motels mit den Autos vor den Zimmern – für die Parkenden wird es etwas eng, was aber am bereits erwähnten Platzmangel liegt. Im Bild unten erkennt man einen Junk-Yard, der hier besser aussieht als ein Original Schrottplatz.

Hier noch Szenen von einem Lowrider Treff und von div. Drag-Racern kurz vor dem Start

  

Einfahrtsbereich zum Schrottplatz mit großem Hinweisschild, letzteres wurde vor Ort im 3D-Drucker hergestellt. Mit diesem Hilfsmittel in kleiner Ausführung können viele brauchbare Plastikteile, darunter das komplette Motel. was es so im Handel nicht gibt, in 1 : 18 hergestellt werden.   

Nebenbei stehen bei Maini, wie er sich selbst nennt, noch einige alte 1 : 1 Schätzchen in der Garage. 

Gerne öffnet er auf Wunsch sein Reich zur Besichtigung. Öffentlich ist es nicht, aber mit Voranmeldung kostenlos möglich. Bei Interesse bitte E-Mail an  cruisincologne@t-online.de  oder direkt an mainhard@gmx.net  !   

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Lost Place Motorenfabrik

Im Süden von Köln-Mülheim steht ein Gebäude-Ensemble das seit Jahrzehnten vor sich hingammelt. Es sind die alten Fabrikanlagen des Indutriestandortes rund um die Klöckner-Humbold-Deutz AG das einen historischen Hintergrund seit 1864 hat. Seitdem wurden hier die ersten Verbrennungs-/ Gasmotoren gebaut. Otto erfand den Viertaktmotor und gründete zusammen mit Eugen Langen die erste Motorenfabrik der Welt. Etwas später stießen dann zeitweise Gottfried Daimler, W. Maybach und Ettore Bugatti dazu. Produziert wurde an diesem Standort bis 2002. 

Dieser Bau, die sogenannte Möhringhalle wurde 1902 als Messehalle für Industrie, Gewerbe und Kunstausstellungen gebaut 

Das gesamte Gelände teilen sich drei Eigentümer und ein Teil der Bauten steht unter Denkmalschutz. Das sind u.a. die Gründe, daß die Stadt Köln keinen bleibenden Investor findet, der zumindest einen Teil der kostenintensiven Umbauten in Gewerbe und Wohnungen stemmen will. Hier gibt es auch offensichtlich Abstimmungsprobleme und der Verfall geht weiter. So wurde z.B. aus der von Architekt Möhring erbauten architektonisch bedeutendsten Halle ein verlorener Ort der industrieellen „Spitzenklasse“. Als „Öl-auf-Leinwand-Gemälde“ könnte es bei einer Versteigerung hohe Preise erzielen (PR-Gag). Es ist schade, daß am Original-Standort kein bedeutendes Motorenmuseum aufgebaut wird. Dabei gab es hier für diesen Zweck mal eine übersichtliche 1000 qm große Halle, die aber wieder aufgegeben wurde. Die Gründe hierfür sind nicht genannt, die Schließung könnte an mangelnder Museumserfahrung und somit wohl aus kommerziellen Gründen gelegen haben. Die inzwischen an die Stadt Köln geschenkten Exponate sollten 1992 an den Rheinauhafen umziehen woraus dann aber das Sport-und Olympiamuseum wurde. Schließlich übernahm 1997 das Köln-Porzer Werk der Deutz AG die Sammlung von 200 Exponaten und 50 Motoren die bereits seit 1970 zum UNESCO Kultur Welterbe zählt. Aktuell ist das Deutz Technikum bzw. KHD Motorenmuseum nur in Gruppen unter Voranmeldung zu besichtigen.     

 

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1000 km Grüne Hölle 2025

Freitag, 19. Sept. 2025 Besuch zu den Trainingsläufen des ehemals legendären 1000 km Rennens von 1953 bis 1983 auf dem Nürburgring, das ihren Höhepunkt in den 60ern und 70ern Jahre erreichte. Nach zahlreichen jährlichen Ausfällen in den 80er Jahren aufgrund div. Krisen und dem Umbau des Rings – erst der veränderte klassische 22 km Kurs, dann die Grand Prix Strecke, sind die 1000 km nur noch eine historische Angelegenheit für die meist ebenso ältere Generation von Fahrern und Eigentümern um die klassischen Rennwagen von einst am Leben zu erhalten. Immerhin 24 Sportprototypen der Gr. 5 aus den Jahren 1964 bis 1971 machen mit. Dabei ist Porsche stark vertreten – u.a. die Kölner Rennspezialisten Kremer Porsche. Aufgefüllt wird das Feld mit über 80 historischen Tourenwagen die damals auch in der DTM fuhren. Bis auf ganz wenige Ausnahmen beteiligen sich nur deutsche Fahrer.

Die „echten“ Sportprototypen von damals durften sich exclusiv im historischen Fahrerlager breitmachen.

7 l V8 „CanAm“ McLaren MB6 

Zwei Shelby Cobra Daytona Coupes kamen noch dazu, Bernd Wellen (Nr. 40) der auch unsere Meetings besucht sowie der Brite Steve Murkett (Nr. 10) der aus Stuttgart angereist ist.

Hier noch einige der 80 Tourenwagen, die in den neuen Fahrerlagern untergebracht waren 

Wie immer nur eine kleine Auswahl des Teilnehmerfelds. Achtzylinder-Motoren gab es nur in den Porsche 917, dem McLaren und in den beiden Daytona Cobras, die allerdings als Gäste geparkt haben.  

Das diesj. 1000 km Rennen gilt als Prolog für die neue Rennserie DHLM ab 2026 (Deutsche historische Langstrecken Meisteschaft). Für alles was sich das Ring Management so einfallen läßt, gibt es offenbar genug Teilnehmer, aber weniger interessierte Zuschauer. Das sonst gut besuchte Fahrerlager in den Vortagen zu den Trainingsläufen gab es heute so nicht. Die großen sonst offenen Tribühnen waren gesperrt, auch die Parkplätze waren größtenteils leer, wenig besucht bzw. ungenutzt, aber umsonst !

     

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50er-70er Jahre Festival u. Oldtimer Treff

Seit Jahren veranstaltet die Agentur Cölln Konzept u.a. das oben genannte Festival in Höhe des parallel verlaufenden Kölner Rheinauhafens. Ein äußerst attraktives modernes Gelände mit den bekannten Kran-Häusern entlang des Rheins. Zahlreiche Stände bieten Ware aus vergangenen Jahrzehnten an. Mode, Dekorationen, Schallplatten, Gebrauchsartikel und vieles mehr sowie Imbiß und Getränkestände mit Sitzgelegenheiten runden das Angebot ab. 

Zwischen Harry Blum Platz und Severinsbrücke zwischen den Ständen und darüberhinaus parken Oldtimer aus Europa und USA. Und wie immer – je besser das Wetter desto voller wird es.

Auch einige bekannte Cruiser unserer C.C.- Meetings sind gekommen, die auch für den Music Store am 9.8. zugesagt haben. Überzahl bleibt aber weiterhin die vielfältige Oldtimer Euro Szene. Pro Fahrzeug sind moderate 5 Euros zu entrichten was bei dem Gesamtaufwand auch verständlich ist. Immerhin zieht sich die Waterfront über einen halben KM, Autos und Stände wechseln sich ab, Langweilig wird es nicht. 

Cölln-Konzept ist im Großraum Köln unterwegs und veranstaltet ganzjährig fast jedes Wochenende Antik und Flohmärkte.     

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